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R. Strauss, "Der Rosenkavalier", Sophie; Theater
Gera; mit K. Gerstenberger(Octarian)
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und eine Sophie, deren schlichter Liebreiz (Birgit Wesolek)
die berühmte Rosenszene mit Octavian zu einem wahrlich knisternden
Ereignis werden ließ. Von Strauss so angelegt, in dieser Besetzung
wurde das Schlussterzett und -duett wirklich zum musikalischen Höhepunkt
der Premiere."
Ostthüringer Zeitung
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und die Sophie (Birgit Wesolek), die, als sich der Funke
der Liebe entzündet hatte, alle Etiquette vergessen und nur sich
selbst sehen, eine Konversation führen, die von momentanen Reaktionen
lebt und den Zuschauer animiert. Überhaupt lag über dieser
Beziehung eine natürliche Frische und viel verliebte Keckheit.
Das war prächtig zu erleben, und da sich beide als relative Neulinge
dem Phänomen Strauss von stimmlicher Seite her schon weit genähert
hatten, kam auch das Ohr auf seine Kosten."
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wird wohl nach dieser Komödie für Musik im Gedächtnis
bleiben
und das Finale der drei Damen, das für einen Schluß in Wohlklang mit zarten seelischen Schwingungen sorgte."
Thüringer Landeszeitung
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und damit konzentrierte er sich -weg von der Marschallin-
ganz auf das junge Paar Oktavian/Sophie, für das er eine geradezu
liebevoll-zärtliche Feinzeichnung findet. Dem er eine kindliche
Unschuld und kecke Jugendfrische gibt (köstlich die Konversationsszene!)
und in dem ihm selbst noch unbewussten Erwachen des Gefühls etwas
wahrhaft Anrührendes. Und die beiden jungen Darsteller -Birgit
Wesolek als eine gerade in ihrer Unfertigkeit so reizende Sophie,
Katrin Gerstenberger als ein jungenhaft-schlaksiger Oktavian- können
das Ganze mit einem stimmlichen Schmelz verbinden, der gerade die so
kostbare 'Überreichung der silbernen Rose', das in seiner volksliedhaften
Schlichtheit so betörende Schlussduett zu den musikalischen Zentralpunkten
dieses Abends macht."
Mitteldeutscher Rundfunk
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